IPP in Jacksonville, USA (Episode 1)

Am 11. Juli 2016 machte sich die bis dato älteste östereichische CISV-Delegation auf den Weg in die USA. Bei einem kurzen Zwischenstop in NYC gab es ein Treffen mit Eltern eines Interchanges (Dallas) 2004!

Am 15. Juli landeten wir in Jacksonville und zum ersten Mal waren wir die CISV-Gäste und nicht umgekehrt. Es war sehr gemütlich bei Steph (LIC des IC 2015 mit Graz)! Als sie uns am Campus der Jacksonville University (JU) ablieferte und all die jungen Teilnehmerinnen sah, grinste sie verschmitzt über das ganze Gesicht.

Ich zitiere meine Frau aus unserem Blog (über den 16. Juli):

„Heute war unser erster IPP-Tag (International Peoples Project). Nach einem ausgiebigen amerikanischen Frühstück (scrambled eggs, sausages, toast, fruits, wafles …) eingenommen am Campus, begann unser erster Tag. Ich war ein bisschen besorgt, weil Joe und ich doch mit Abstand die ältesten Teilnehmer sind. Die nächst jüngere ist eine 30-jährige Schwedin. Aber die Leaderin Cathrin wird auch 50 und die zweite Leaderin Steph ist Mitte 20. Der männliche Leader ist ein äußerst lieber junger Mann Mitte 20 namens Jamar.

Die Activities sind für mich doch sehr herausfordernd, weil hier ein Englisch auf recht hohem Niveau gesprochen wird und man situativ reagieren muss. Cathrin ist außerdem Englisch-Lehrerin. Die erste Activity war ein vertiefendes Namensspiel. Wir waren in der Gruppe und mussten uns einer anderen Person vorstellen, danach nahmen wir die Identität dieser Person an und mussten uns als diese Person einer anderen Person vorstellen. Jetzt wird es kompliziert: Diese Person hat sich uns mit der Identität einer anderen Person vorgestellt. Am Ende mussten wir uns als diese Person der Gruppe präsentieren. Alles klar? Mir ging es genauso – very challenging!“

Am 17. Juli gab es die Welcome-Party:

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„Von einer Party zur anderen …

aber zuerst die Arbeit. Wir hatten die erste Cultural Activity, die vom Jacksonville Staff organisiert wurde. Joe und ich müssen auch noch eine machen. Hoffentlich wird es nicht zu blamabel. Joe ist noch immer sehr relaxt – ich staune nur, denn wir sind nicht unbedingt große Showstars. However, bei dieser Cultural Activitity waren wir in unserem Campus beim St. Johns River und haben Wasserproben genommen. Diese eher trüben Proben mussten wir reinigen. Sollte kein Problem sein, wenn man einen echten Diplomingenieur in der Gruppe hat. Also nahmen wir einen Filter, darüber Aktivkohle, darüber Sand und zuletzt Schotter. Alle hatten ein klares Wasser, nur unseres war sandig …

Am Abend waren wir bei der für uns organisierten Welcome-Party eingeladen. In Lisa’s Haus, einer echten erfolgreichen amerikanischen Powerfrau. Sie ist Anwältin, hat das ganze IPP-Programm für uns zusammengestellt und hat für uns eine tolle Party organisiert. Wir konnten in einem wunderschönen Haus mit Blick auf den St. Johns River mexikanisches Essen und Wein genießen.“